Fast Fast Forward

Wenn die Kunst auf Reisen geht, sind Fachleute gefragt

Ob im Rahmen von Ausstellungen oder im Alltagsgeschäft von Kunsthändlern – Kunstwerke wechseln häufig ihren Standort. Wer hier nicht größte Sorgfalt walten lässt, hat beim Transport von Kunstbeständen mit einem hohen Risiko der Beschädigung oder des Verlustes zu kämpfen.

Nach unserer Erfahrung entstehen die meisten Schäden an Kunstwerken im Zusammenhang mit dem Transport oder durch Wassereinwirkung. In der Regel wurden die Kunstwerke in diesen Fällen entweder nicht sachgerecht vorbereitet oder die Verpackungslösungen waren unzureichend. Kunstwerke können schweren Schaden nehmen, wenn sie aus Versehen beim Transport fallen gelassen oder der Witterung ausgesetzt werden. Murphys Gesetz gilt leider auch für Kunstwerke und ihre versehentliche Beschädigung während des Transports: Wenn etwas kaputtgehen kann, wird es auch kaputtgehen. Und das meist zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Üblicherweise fertigen Museen Zustandsprotokolle an, wenn sie von anderen Einrichtungen Kunstwerke leihen. Der Zustand eines Kunstwerks muss mit Bildmaterial dokumentiert werden, um festzustellen, ob dieses während des Transports beschädigt wurde.

Wer eine Kunstausstellung mit ausgeliehenen Werken oder eine Galerie besucht, in der Kunst aus fernen Ländern gezeigt wird, denkt nicht zwingend daran, dass die präsentierte Kunst wahrscheinlich von einem Logistikunternehmen transportiert wurde, das sich auf Kunstwerke spezialisiert hat.

Kunstspeditionen setzen Fachleute wie Packer und Verlader mit besonderer Erfahrung und spezielle Ausrüstung ein. Wertvolle und empfindliche Werke werden nicht einfach in eine alte Kiste mit Styropor oder biologisch abbaubaren Füllchips gestopft. Auch mag Luftpolsterfolie geeignet sein, um Alltagsgegenstände zu schützen. Kunstwerke dagegen kann sie beschädigen, weil sie unter Umständen dauerhafte Abdrücke hinterlässt oder Feuchtigkeit absorbiert. Kunstspeditionen verwenden maßgeschneiderte Kisten, um das Frachtgut zu stabilisieren, und nicht reaktive Materialien, die Pigmente und Oberflächen nicht beschädigen. Fahrzeuge für den Transport von Kunstwerken sind in der Regel mit hydraulischen Dämpfsystemen ausgestattet, um eine möglichst schwingungsarme Fahrt zu ermöglichen.

 

" Fast in allen Fällen empfiehlt sich eine Sonderversicherung. Diese Art des Versicherungsschutzes ist flexibel und kann kreativ gestaltet werden, um Kunstwerke in einem breiten Spektrum von Situationen zu schützen.

 

Postdienste, Kurierunternehmen und selbst Kunstspeditionen leisten übrigens keine Entschädigung. Bieten sie einen Schadensersatz an, handelt es sich üblicherweise um einen Nominalbetrag.

Kultureinrichtungen, Kunsthändler und private Sammler schätzen die Einzigartigkeit und den Wert von Kunstwerken. Sie haben ein gemeinsames Interesse daran, diese zu schützen – unabhängig vom Reiseziel der Kunst. Ebenso, wie es eine gute Entscheidung ist, das Verpacken und Verladen von Kunstwerken Fachleuten für den Kunsttransport zu überlassen, sollte man auch beim Risikomanagement und bei der Versicherung auf Experten bauen, für die der Umgang mit Kunstwerken zum täglichen Geschäft gehört.

Auch wenn manche private und Gewerbe-Policen einen gewissen Versicherungsschutz für Kunstgegenstände umfassen, ist dieser unter Umständen nicht angemessen oder bietet keine Sicherheit unter ungewöhnlichen Umständen, die gleichwohl eintreten können. Fast in allen Fällen empfiehlt sich eine Sonderversicherung. Diese Art des Versicherungsschutzes ist flexibel und kann kreativ gestaltet werden, um Kunstwerke in einem breiten Spektrum von Situationen zu schützen.

XL Catlin ist schon lange ein anerkannter Partner für die Versicherung von Kunstwerken. Unser weltweit tätiges Team verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Underwriting und Schadenabwicklung. Wir arbeiten mit zahlreichen unterschiedlichen Organisationen in der Kunstszene zusammen und verstehen das Kunstgeschäft und seine Risiken. Sprechen Sie uns an, damit wir Sie beraten können, wie Ihre Sammlung, Ihre Bestände oder einzelne Frachtstücke am besten geschützt werden können.


Immer das Ziel vor Augen

Apropos „Kunst auf Reisen“ – XL Catlin organisiert in den USA einen landesweiten Wettbewerb, durch den Kunst von Studierenden ausgezeichnet und gezeigt wird – den XL Catlin Art Prize. Der US-amerikanische Preis ergänzt frühere Programme und Ausstellungen, die XL Catlin international gesponsert hat. Er ist für unser Unternehmen eine ideale Plattform, um neue Künstler einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, und eine einzigartige Chance, junge Talente in den USA zu entdecken.

Der XL Catlin Art Prize wurde gemeinsam mit der New York Academy of Art entwickelt. Er ist offen für Werke von Bachelor- und Masterstudenten aus den Sparten figurative Malerei, Zeichnung und Grafik. Der Wettbewerb, dessen Hauptpreis mit 10.000 USD dotiert ist, soll die Rückkehr der figurativen Kunst in die Kunstwelt der Gegenwart fördern.

Die digital eingereichten Beiträge werden in den Gremien der Kunstjurys geprüft, und 40 Arbeiten schaffen es in die Ausstellung für das Jahr 2018. Diese wird vom 20. August bis zum 7. Oktober in San Francisco, vom 3.-8. November in Chicago und vom 21.-29. November in der New York Academy of Art zu sehen sein. Die Jury für die Vergabe des Hauptpreises, die sich aus den namhaften Kunstmalerinnen Nicole Eisenmann und Amy Sherald sowie dem Kunstmaler Eric Fischl zusammensetzt, wird über die Gewinnerbeiträge entscheiden und diese auszeichnen, wenn die Wanderausstellung New York erreicht.

Weitere Informationen über den XL Catlin Art Prize finden Sie auf www.xlcatlinartprize.com.
 
Jennifer Schipf leitet bei XL Catlin die Bereiche Fine Art and Specie sowie Broker Client Management for Global Lines. Bevor sie 2008 zu XL Catlin kam, leitete sie die Abteilung Underwriting USA im Bereich der bildenden Kunst in einer international aufgestellten Versicherungsgesellschaft. Sie verfügt über beachtliche Berufserfahrung und Kenntnisse der bildenden Kunst. Bevor sie ihre Karriere in der Versicherungsbranche startete, arbeitete sie in der National Gallery of Art in Washington. Sie erreichen sie unter: jennifer.schipf@xlcatlin.com.

Peter Meili ist Underwriting Manager Fine Art & Specie für den deutschsprachigen Raum bei XL Catlin. Bevor er 2008 zu XL Catlin kam, leitete er das Underwriting für die Schweiz bei einem global tätigen Kunstversicherer. Herr Meili verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Kunst- und Transportversicherung auf Versicherer- und Maklerseite. Selber sammelt er seit 18 Jahren zeitgenössische Kunst und kennt die Bedürfnisse von Sammlern auch aus erster Hand. Sie erreichen ihn unter: peter.meili@xlcatlin.com.

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